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Führungslexikon

Führungs-ABC

Innere Kündigung

Definition

Das ist die schlimmste Form von Widerstand und Verweigerung, die Mitarbeiter auf Dauer zu bieten haben. Wenn die Fehlentwicklung in einem Team, die Unter- oder Überforderung am Arbeitsplatz und Anderes zur Reduktion der Arbeitsleistung auf ein Minimum führt, dann entsteht ansteckende Lähmung im Team, die oft sehr lange beibehalten wird.

Der innerlich Gekündigte hat nicht den Mut, das Unternehmen zu verlassen und drückt seine Unzufriedenheit nicht über die klare und faire Auseinandersetzung aus, sondern nutzt das zerstörerische Medium der passiven Aggression. Wenn er angesprochen wird, verneint er die Leistungsreduktion und hat im schlimmsten Fall hämische Freude daran, wenn es zu Fehlentwicklungen kommt, die er oder sie natürlich nicht offen anspricht, auch, wenn sie rechtzeitig erkannt werden. Reinhard Sprenger sagt in seinem Buch ‚das anständige Unternehmen‘, dass Fluktuation noch die bessere Folge von Fehlern im Rekrutierungsprozess ist als das Verbleiben von unzufriedenen Mitarbeitern, die innen abgeschlossen haben. Ich stimme ihm da 100% zu.

Autorin: Anke von Skerst 
Management-Trainerin für Kommunikation und Führung

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