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Führungslexikon

Führungs-ABC

Work-life-balance

Definition

Diese Wortschöpfung ist interessant, geht sie doch davon aus, dass man während der Arbeit aufhört zu leben.

Das ist nicht so und sollte so nicht sein. Gemeint ist hier das (Un-) Gleichgewicht zwischen frei verfügbarer und durch Aufgaben verplanter Zeit, die beansprucht und damit zu Erschöpfung und Krankheit führen kann. Besser wäre also, von freier und gebundener Zeitbalance zu sprechen und davon, dass Erholungsphasen zwingend wichtig sind für den Erhalt der Leistungsfähigkeit.

Wem die Arbeit Freude macht und wer als sinnstiftend erlebt, was er oder sie da tut, der ermüdet langsamer als ein Mitarbeiter, der monotone und sinnentleerte Aufgaben übernimmt. In diesem Sinne wird Arbeit dann lebendig, wenn sie Nutzen stiftet und den Neigungen und Talenten des Individuums entspricht. Ist das nicht so, dann muss die Führungskraft den zeitlichen Rahmen für Erholung zur Verfügung stellen. Ob dieser Rahmen dann für Erholung und echte Lebendigkeit genutzt wird, liegt dann in der Verantwortung des Mitarbeiters, und das geht allzu oft schief.

Autorin: Anke von Skerst
Management-Trainerin für Kommunikation und Führung

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